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19. Februar 2009 | Autor: cs

Anden – Bergretter lassen Verletzten sterben

Italien/Argentinien: Federico Campanini war in den Anden unterwegs und geriet dabei in Not. Obwohl Rettungskräfte den Mann fanden, ließen sie ihn zurück – er starb!

Horrorvideo – die letzten Minuten eines Bergsteigers

Der Fremdenführer Federico Campanini (31) bestieg Anfang Januar mit einer italienischen Reisegruppe den Berg Aconcagua (6 962 Meter). Auf dem Gipfel geriet die Gruppe in einen Schneesturm und saß bei eisigen Temperaturen fest. Als die argentinische Rettungsmannschaft endlich eintraf, hatten sie weder Sauerstoff für die Verletzten noch eine Trage mitgebracht.

Scheinbar wussten sie mit der Situation nicht umzugehen. Ein Helfer sagt: „Er bewegt sich nicht.” Doch der Italiener lebt noch und versucht aufzustehen. Dann meint ein anderer Helfer sogar: „Das war‘s.”

Immer noch versucht Campanini aufzustehen, und schließlich versuchten die Retter, ihn hinter sich her zu ziehen. Doch der Mann ist zu schwer und so lassen sie ihn einfach liegen. Als sie wieder im Tal sind sagen sie sogar, der Bergsteiger sei bei ihrem Eintreffen schon tot gewesen.

Doch das Video wurde den Eltern von Federico Campaninis von einem anonymen Absender zugespielt. Die entsetzte Mutter sagte der italienischen Presseagentur ANSA: „Sie hätten Federico retten können. Dafür sollen sie bezahlen. Es ist schrecklich, den eigenen Sohn so sterben zu sehen. Sie haben ihn wie einen Hund behandelt.”

Die gesamte Rettungsmannschaft soll nun wegen unterlassener Hilfeleistung verklaget werden.

Quelle: bild.de

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Das war der Artikel "Anden – Bergretter lassen Verletzten sterben", aber die hier sind auch krass:

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