Mittelmeer: Am Montag sind wohl mehrere Flüchtlingsboote auf dem Weg nach Italien gesunken. Nach ersten Angaben befanden sich mehr als 600 Menschen an Bord, von denen mehr als 300 nur noch tot geborgen werden konnten.
Mehr als 300 Tote beim Untergang von Booten im Mittelmeer
Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind zwei oder drei Boote im Mittelmeer gesunken. Dabei ertranken nach bisherigen Erkenntnissen wohl die meisten der Passagiere, aktuell wird von mehr als 300 Menschen gesprochen. Die Boote waren in der Nähe von Tripoli gestartet und wollten in Italien an Land gehen. Die Unglücksursache ist bisher unklar.

Flüchtlingsdrama im Mittelmeer / Quelle: n24.de (Archivbild)
Italienischen Medien zufolge waren bereits am Montag über 400 Bootsflüchtlinge in Süditalien angekommen. Ein 20 Meter langes Holzboot mit 249 Menschen, darunter 31 Frauen und acht Kinder, erreichte den Hafen von Portopalo auf Sizilien, in der Nacht vorher wurden 153 Flüchtlinge an einem anderen Strand Siziliens angeschwemmt.
Immer wieder kommt es in Italien zu tragischen Unfällen von, meist aus Lybien startenden, Flüchtlingen. Die Boote sind hoffnungslos überladen und kentern.
Quelle: n24.de
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Flüchtlingsdrama im Mittelmeer – Boote mit 600 Menschen gesunken



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