Eine 28-jährige Mutter hat ihren 20 Monate alten Sohn über mehrere Wochen mit Schlaf- und Beruhigungsmitteln ruhig gestellt, um selbst Ruhe zu finden und schlafen zu können. In Milch und Orangensaft löste sie unter anderem zerstossene Tabletten Paracetamols und Iboprofens sowie eines Antidepressivums auf. Von ihrem Partner, einem 33-Jährigen, der auch der Vater des Säuglings ist, unbemerkt sorgte sie so dafür, dass „ihr Leben ein bisschen einfacher“ wurde. Nach einigen Wochen der erfolgreichen Ruhigstellung ihres Sohnes wurde die Frau ein wenig zu erfolgreich und stellte den Kleinen für immer ruhig: in seinem Blut wurde die 10-fache Dosis des Antidepressivums Amitriptylin, die Erwachsenen wie der 28-Jährigen verschrieben werden, gefunden. Die Frau hatte das ihr tatsächlich verschriebene Medikament offenbar über Monate oder Jahre hinweg gebunkert.
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Frau vergiftet ihr Baby



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