Ob der Messwein Schuld war ist nicht bekannt, aber Margot Kässmann die höchste Würdenträgerin der Evangelischen Kirche in Deutschland ist mit einem Blutalkoholwert von 1,54 Promille ertappt worden.Wie der Staatsanwalt Jürgen Lendeckel in Hannover mitteilte hatte Kässmanns Blutprobe dies ergeben. Die Bischöfin von Hannover soll am vergangenen Samstag von der Polizei in Hannover angehalten worden sein, weil sie eine rote Ampel überfahren hatte. Während der Kontrolle vernahmen die Beamten einen Alkoholgeruch im Wagen der EKD-Ratsvorsitzenden, woraufhin Kässmann wohl „pusten“ musste. Die anschließende Blutabnahme auf der Wache ermöglichte die Diagnose: 1,54 Promille!
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Margot Kässmann mit 1,54 Promille am Steuer ertappt



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7 Kommentar(e) zu “Margot Kässmann mit 1,54 Promille am Steuer ertappt”
Ach, das hat mich erschüttert. Es gibt für mich keine Entschuldigung bei Alkohol am Steuer. was hätte Frau Käßmann gesagt, wenn es einen ihrer Familienangehörigen getroffen hätte oder eine andere Person? Ich fahre sehr viele km tgl. und weite Strecken. Wenn sie Alkohol getrunken hat- Auto stehenlassen, TAXI oder öffentliche Verkehrsmittel.
Liebe Frau Käßmann,
ich kenne Sie leider nicht persönlich. Ich habe Sie aber einige Male im Fernsehen gesehen. Was Sie dort geäußert haben, war für mich immer logisch nachvollziehbar, ehrlich und ohne diplomatisches Gesülze. Ich habe mit der Kirche nicht viel am Hut (egal welche Konfession).
Sie haben mit Ihren Äußerungen Zivilcourage bewiesen, außerdem viel Mut
was Ihre Trennung anbetrifft, trotz des hohen Amtes. Ich kann mir vorstellen, das Sie eine lebensfrohe Frau sind, na und??!! Was ist schlimm daran? Andere prominente halten sich eine Geliebte und kehren der Karriere willen reumütig zu Ihrer Ehefrau zurück.
Gerade die kath. Kirche hat mit Homosexualität und sexuellen Beziehungen genug Probleme. Da dürfen Sie auch mal einen über den Durst trinken. Die Konsequenzen tragen Sie sowieso. Bitte in Zukunft ein Taxi nehmen! Bleiben Sie so, wie Sie sind.
Kopf hoch! Sie sind mir lieber als all die Heuchler, die sich sonst so
unfehlbar darstellen.
Herzliche Grüße aus Köln
Helmut
P.S. Irgendwo in der Bibel steht glaube ich: “Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.”
Auch Bischöfe sind Menschen : Eine Bischöfin muß trösten, Leitlinien geben, Ihren Finger zu heiklen Themen heben, manchmal auch den Finger in offene Wunden legen und vorbildlich sein. Das sind sie. Ich traue Frau Käßmann, die ich sehr schätze und für die ich mich solidarisch erkläre, zu, daß sie das auch in Zukunft nach ein paar Tagen düsterer Gedanken bewältigen kann. Was ist passiert, außer daß sie ein schlechtes Vorbild für ihre Schäfchen und für die Jugend abgibt. Ja, es hätte jemanden anders etwas passieren können, Frau Käßmann. Hat es aber nicht. Ihnen muß man allerdings vorwerfen, daß Ihr Verfehlen völlig unnötig ist. Sie müssen nicht an Taxigeld sparen. Ich kenne viele, die bei ein bis zwei Gläschen, ihr Auto stehen lassen. Ich kenne genausoviele, die schon mal in einer Situation waren, in der Sie sich wiederfanden als Beamte ihren Führerschein kontrollierten. Au Backe, da wurde es Ihnen klar. Nach einer Flasche Rotwein, vielleicht auf nüchternen Magen, stellt sich die Frage nicht mehr. Schon gar nicht bei winterlichen Verhältnissen. Wer hat sie fahren lassen ? War die Strecke so kurz ? Zu kurz ? Auf der anderen Seite beweisen Sie Frau Käßmann, warum man Sie einfach gern haben muß. Bisher recht fehlerlos bis fast schon zu perfekt, hat Ihre Scheidung gezeigt, dass Sie zu “uns” gehören. Jetzt passiert Ihnen ein Malör, das dem ein oder anderen undisziplinierten Normalo auch schon passierte und zeigen Ihre Bodenständigkeit. Leute, die Sie bezichtigen, mit dem Genuß nicht umgehen zu können, kann man nur auf Bilder von Ihnen verweisen. Christen müssen Sie darlegen, wie das sich mit dem Fasten verträgt. Ich weiß nur, dass man auch Fehler beim Fasten machen kann und weitermachen soll. Nein, Sie sehen nicht so aus, dass Sie regelmäßig zu viel genießen. Vielleicht eine ungeplante spontane Feier ? Das sind doch die schönsten. Jetzt werden Sie ja wohl auf eigene Kosten einen arbeitslosen Autofahrer beschäftigen, der Sie chauffiert. Also, geben Sie sich eine Chance und lassen Sie Gras drüber wachsen und dann raus, so wie es war. Gesundheit, Frau Käßmann ! Rest : Schnauze halten…. Entschuldigung … schweigen, bitte.
Liebe Frau Käßmann,
ich (Hannveraner, in der Diaspora Oberschwabens lebend, ev., kirchlich engagiert) kann mich meinem Vorredner Helmut nur anschließen.
Bitte bleiben Sie so, wie Sie sind – und auch Vorsitzende der EKD!! Deutschlands Christen brauchen Sie.
Liebe Grüße aus Oberschwaben
Alwin
Generell finde ich es nicht schlimm, dass Landesbischöfin Margot Käßmann mal Alkohol trinkt! Doch ich finde es erschreckend, wie eine Frau in diesem Alter noch den Leichtsinn besitzt ihr und vor allem das Leben anderer Menschen aufs Spiel zu setzen! Der ganze Vorfall rückt natürlich die evangelische Kirche in ein unwahrscheinlich schlechtes Licht!
Sie ist auch nur ein Mensch und Menschen machen nun einmal Fehler! Natürlich muss sie für ihren Fehler zur Rechenschaft gezogen werden, aber es kann doch nicht sein das jedes Mal eine Hetzkampangne gestartet wird wenn ein Mensch der im öffentlichen Leben steht einen Fehler macht! Ich kenne Menschen die den gleichen Fehler gemacht haben und es ist natürlich nicht zu entschuldigen, aber die mussten sich ihrer „normalen“ Strafe stellen und konnten dann weiterleben wir in der Zeit vor ihrem Fehltritt! Das wünsche ich ihr auch..
Ich finde den Schritt von Margot Käßmann ganz richtig. Wer so ein öffentliches Amt innehat, der muss auch Vorbild sein. Und in der Fastenzeit mit 1,5 Promille erwischt zu werden ist ein guter Grund von allen Ämtern zurückzutreten. Man kann nicht den moralischen Zeigefinger heben und dann selbst so handeln. Also ein ganz normaler Vorgang. Gehen wir zur Tagesordnung über.