Für Aufsehen sorgt momentan die Kunstaktion eines Nürnberger Künstlers: Er entwarf Gartenzwerge, die den Hitlergruß zeigen. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Gartenzwerge heben rechten Arm zum Hitlergruß
Der Nürnberger Kunstprofessor Ottmar Hörl, welcher die Gartenzwerge kreierte, bekommt nun scheinbar mehr Aufmerksamkeit, als ihm lieb ist…wie die Welt.Online berichtet, wandte sich ein Besucher seiner Ausstellung an die Öffentlichkeit, was zur Folge hat, dass die Staatsanwaltschaft nun wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. Der Hitlergruß der Zwerge verstößt nämlich gegen Paragraph 86a StGB : “Der Hitlergruß darf nicht verbreitet oder öffentlich verwendet werden.”
Völlig unverständlich ist dem Künstler hingegen der Stress um seine Person und seine Gartenzwerge – die waren nämlich ebenso schon in Gent (Belgien) und Bozen (Südtirol) ausgestellt – beides Mal kein Grund zur Beschwerde. Hörl habe die “Herrenrasse” bewusst als Gartenzwerg darstellt. Er selbst sagt weiterhin: “Im Jahre 1942 wäre ich für das Werk von den Nazis massakriert worden“.
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Skandal oder Kunst? – Gartenzwerge zeigen Hitlergruß

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4 Kommentar(e) zu “Skandal oder Kunst? – Gartenzwerge zeigen Hitlergruß”
Es ist doch immer wieder interessant, wie die Presse auf diese schlechten Künstler, wie Ottmar Hörl oder Jonathan Messe und deren PR, reinfallen!
Den Arm heben, ist in Deutschland immer noch die Garantie in die Medien zu kommen.
Das sagt etwas ueber die deutschen Medien aus.
Diese Künstler waren und sind unwichtig – und werden bald vergessen.
Sorry, da bin ich nicht d’accord: Die Press greift nur Tagesgeschehen auf, sicher, manchmal übetreibt sie und schlachtet aus. Aber den Stein ins Rollen gebracht hat der übereifrige Besucher der Ausstellung, der den Hitlergruß als Symbol des Nationalsozialismus verherrlicht sah…Was soll die Presse auch anderes machen, als zu berichten, wenn die Staatsanwaltschaft ermittelt???
Man kann über diesen Fall als gebildeter deutscher Mensch nur lachen und sich köstlich amüsieren. Ein „Skandal“, eine Riesenaufregung und ein „Riesenzoff“ (Zitat ´Bild´) um einen „Nazi“-Gartenzwerg, der den Arm zum „Deutschen Gruß“ erhebt.
Der Treppenwitz bei dieser Angelegenheit: „Die Staatsanwaltschaft ermittelte“ stand in den Medien. Dabei wurde aber außer Acht gelassen, daß gegen den „Künstler“des Zwerges im 3. Reich ebenso ermittelt worden wäre, wie heute: nämlich wegen Verletzung des Reichsgesetzes, §134a „böswillige Verächtlichmachung des Staates und seiner Symbole“!
An diesem Fall zeigte sich mal wieder das „Bildungsniveau“ und das „geistige Potential“ auf welchem wir uns heutzutage befinden. Besonders bei den Staatsanwälten und Richtern…
Eines ist Tatsache: das Bildungsniveau von 1938 bis heute ist um 40% gesunken (nach einer Untersuchung). Der Fall um den „Nazi“-Gartenzwerg stellt uns diese Tatsache wieder einmal mehr als überdeutlich dar.
Der blanke Irrsinn! Zum Glück sind DAS ja die “wirklich brennenden Probleme” in unserem Land… Sobald mal irgendjemand etwas entdeckt hat, besser: entdeckt zu haben glaubt, was irgendwie mit “Nazis”, “3. Reich”, o.ä. in Verbindung stehen könnte, wird alles stehen und liegen gelassen. – Kriminalität, Arbeitslosigkeit, Drogen,… das ist alles nicht mehr wichtig, denn jetzt hat sich ja die Gefahr in Form eines gemeingefährlichen Gartenzwerges erhoben! Wurde denn auch schon eine eigene Soko eingerichtet, um diesen Fall schnellstmöglich zu lösen?!?
Der typische Pawlowsche Reflex: Wenn man irgendwo “Nazi” hört schrillen die Alarmglocken, der Verstand geht in Urlaub und man ist bereit alles und jeden Mist zu akzeptieren, wenn es nur eifrig gegen “Rechts” geht…
Wie schon Jan Hus gesagt haben soll: “Oh heilige Einfalt”…